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 Veranstaltungen 

 
18./19.9.2017
 
Herbsttagung "Frühneuzeitliche Friedensstiftung
in landesgeschichtlicher Perspektive
" im Festsaal der Universität Bonn
 
Die Abteilung der Frühen Neuzeit und Rheinischen Landesgeschichte des IGW, der Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande, der Landschaftsverband Rheinland (LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)und das Zentrum für Historische Friedensforschung laden zur Herbsttagung am 18./19. September 2017.
 
Die Historische Friedensforschung ist angesichts der vielgestaltigen Konflikte der gegenwärtigen Staatenwelt gefragter denn je. Gerade die Frühe Neuzeit (ca. 1500-1800) bietet aufgrund einer extrem hohen Kriegsdichte zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Erforschung der Frage, wie in der Vergangenheit konkret Frieden gestiftet wurde. Großer Forschungsbedarf besteht jedoch nach wie vor im Hinblick auf die landesgeschichtlichen Aspekte frühneuzeitlicher Friedensstiftung. Ziel der Tagung ist es daher, in territorial und europäisch vergleichender Weise entsprechende Perspektiven der Landesgeschichte auszuloten.
 
 
Ort:
Universität Bonn,
Festsaal,
Regina-Pacis-Weg 3,
53113 Bonn

Kontakt und Anmeldung:
Institut für Geschichtswissenschaft
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit
und Rheinische Landesgeschichte
Am Hofgarten 22, 53113 Bonn
Tel 0228 7375 – 53, Fax 0228 7375 – 62
fnzrlg.verein@uni-bonn.de
 
 
 
 
6.9.2017
 
Zum Programm!Kolloquium der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde "Vom Werden und Vergehen rheinischer Hochschulen " im Haus der Bildung, Bonn 

Am 18. Oktober 1818 eröffnete König Friedrich Wilhelm III. von Preußen mit einer Kabinettsordre  die Universität Bonn. Gleichzeitig verfügte er die Schließung der 1655 gegründeten Universität Duisburg. Damit wurde die rheinische Bildungslandschaft nachhaltig verändert. Dem Werden und Vergehen rheinischer Hochschulen soll in diesem Kolloquium am Beispiel der Universitäten Bonn und Duisburg nachgegangen werden. Beide Ereignisse werden im Jahr 2018 zu Gedenkveranstaltungen und Jubiläumsfeiern führen. Ein Grund, generell nach dem Verhältnis von Universitäten und Jubiläen zu fragen.

Immerhin waren die Universitäten einst die Erfinder historischer Jubiläen. Das Kolloquium ist eine Kooperation zwischen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde mit der Volkshochschule der Stadt Bonn, dem Stadtarchiv und der Stadthistorischen Bibliothek sowie mit dem Internetportal Rheinische Geschichte des Landschaftsverbands Rheinland und dem Universitätsmuseum der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität.

 
Ort:
Haus der Bildung
Mülheimer Platz 1
53111 Bonn


 
 
 
3.4.-31.10.2017
 
Ausstellung "Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr" im Ruhrmuseum, Essen
 
Die Ausstellung nimmt das Reformationsjubiläum zum Anlass, mit bedeutenden kulturhistorischen Exponaten das Verhältnis und das Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und Konfessionen über Jahrhunderte bis in die Gegenwart darzustellen und im Sinne eines interreligiösen Diskurses auch unter aktuellen und zukunftsrelevanten Aspekten zu diskutieren. Zu diesem Zweck hat sich das Ruhr Museum mit dem Essener Forum Kreuzeskirche Essen und dem Martin Luther Forum Ruhr zusammengeschlossen, um im Gedenkjahr neben der Ausstellung ein breites Kultur- und Bildungsprogramm zu entwickeln.
 
 
Ort & Information:
Gelsenkirchener Straße 181/Zollverein A 14 (Schacht XII, Kohlenwäsche)
45309 Essen
Tel.: (0201) 24681 444
Fax: (0201) 24681 460
 
 
 
 
 
 
29.6.2017-28.1.2018

Ausstellung „Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster" im LVR-LandesMuseum, Bonn

650 Klostergründungen der Zisterzienser in 150 Jahren: Im Rheinland, in der Eifel und im Westerwald errichten sie kurz nacheinander die Abteien Kamp (1123), Altenberg (1133), Himmerod (1134), Heisterbach (1192) und Marienstatt (1212), die zu den frühesten Gründungen außerhalb Frankreichs gehören. Mit über 200 kostbaren Ausstellungsobjekten aus ganz Europa erzählt die Ausstellung die Erfolgsgeschichte dieses außergewöhnlichen Ordens. Vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts durchdringt der sogenannte Konzern der Weißen Mönche wie ein Netzwerk den Kontinent und entwickelt sich zu einem der mächtigsten Verbände der Christenheit. Die Zisterzienser und Zisterzienserinnen werden zu einem dynamischen Element der europäischen Zivilisation.

Die Ausstellung zeigt nicht nur die Lebenswelt der Mönche und Nonnen, sondern auch das nicht immer einfache Verhältnis zu den weltlichen Herrschern ihrer Zeit. Auch auf die Rolle der Zisterzienser als innovativer und sehr erfolgreicher Wirtschaftskonzern geht die Ausstellung ein. Drei historische Akteure zeigen, wie vernetzt der Orden in Europa tatsächlich war: Stephan Harding (um 1054-1139) sowie Bernhard von Clairvaux (um 1090-1153), beide schon früh als Heilige verehrt, sind als Äbte und Theologen maßgeblich für die Ausbreitung und Identität des Ordens verantwortlich. Bernardus Paganelli ist als Eugen III (+1153) der erste Zisterzienser auf dem Papststuhl.

Ein Höhepunkt der Ausstellung ist das Scriptorium, die Schreibwerkstatt: Hier werden die in Zisterzienserklöstern entstandenen, oft aufwändig geschmückten Handschriften im Original präsentiert, so etwa vier Codices aus der Frühzeit des Ordens, die heute in Dijon aufbewahrt werden. Sie zählen zu den kostbarsten und berühmtesten Zeugnissen der Buchkunst des gesamten hohen Mittelalters. Sie können nicht nur die Originale bewundern, sondern auch eigens für die Ausstellung hergestellte originalgetreue Faksimiles. Diese bieten die einmalige Gelegenheit, die Bücher durchzublättern und nicht nur die aufgeschlagenen Seiten der Originale anzusehen.

Ort & Informationen:
LVR-LandesMuseum Bonn
Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Mail: 
info.landesmuseum-bonn@lvr.de 

 

 

1.7.-19.11.2017

Ausstellung „Konrad der Große. Die Adenauerzeit in Köln 1917-1933" im Kölnischen Stadtmuseum

Die Sonderausstellung zeigt das Kölnische Stadtmuseum ab Juli 2017 anlässlich des 100. Jahrestages der Einsetzung Konrad Adenauers als Kölner Oberbürgermeister. In dieser Funktion prägte Konrad Adenauer von 1917 bis zu seiner Absetzung durch die Nationalsozialisten 1933 Köln nachhaltig in Sachen Architektur, Wirtschaft und Kultur.

Die Ausstellung konzentriert sich dabei nicht nur auf die Person Konrad Adenauers, sondern gibt einen lebendigen Einblick in das pulsierende Leben in der Metropole am Rhein in der damaligen Zeit.

Ort & Informationen:
Zeughausstraße 1–3
50667 Köln
Tel. 0221/221-22398
Nur montags: 0221/221-25789
Fax: 0221/221-24154

E-Mail: ksm@museenkoeln.de

 

 

6.7.-13.12.2017
 
Jubiläumsausstellung "100 Jahre Universitätsgesellschaft Bonn"  im Universitätsmuseum Bonn

Die 100. Wiederkehr des Tages der Gründung der "Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Bonn" (GeFFrUB) ist für das Universitätsmuseum Bonn Anlass, den Blick auf die wechselvolle Geschichte dieser Gesellschaft zu richten. Die Ausstellung folgt dabei der Chronologie der Ereignisse, die in vielen Jahren ein Weitermachen von Krise zu Krise bedeuteten.

Dabei widmet sich die Ausstellung in erster Linie dem Wirken der Vorsitzenden, aber auch den bedeutenden Förderprojekten, etwa der ersten Stiftungsprofessur der Universität Bonn oder dem 1923 gestifteten Röntgen-Institut, sie zeigt die Entwicklung der Studierendenförderung von der Nothilfe 1923 bis zu den heutigen Deutschlandstipendien und verweist auf die in den letzten Jahren erfolgte Veränderung in der Mitgliederstruktur.

Am Anfang der Ausstellung steht die Gründung der Fördergesellschaft durch den dynamischen und zielbewussten Generaldirektor der Bayer AG, Carl Duisberg. Seine Rolle als Organisator der GeFFrUB und als großer Mäsen ist unbestritten, aber heute ist es notwendig, auch auf andere Seiten seines Engagements während des Ersten Weltkrieges einen Blick zu werfen.

 
Ort & Information:

Universitätsmuseum Bonn
Regina-Pacis-Weg 1
53113 Bonn
Email:
abert@verwaltung.uni-bonn.de

Telefon: 0228735367 und 7397
Fax: 0228736769

Web: https://www.ugb.uni-bonn.de/de/100-jahrfeier/jubilaeumsausstellung-im-universitaetsmuseum

 
 
 
 
7.7.-1.10.2017
 
Ausstellung "Andreas Achenbach. Revolutionär und Malerfürst" Museum Kunstpalast Düsseldorf

Das Museum Kunstpalast mit seiner einzigartigen Sammlung von Werken der Düsseldorfer Malerschule An der 1819 wieder begründeten Kunstakademie Düsseldorf formierte sich unter ihren Direktoren Peter Cornelius (Amtszeit 1819-1826)  und Wilhelm von Schadow (Amtszeit 1826-1859) die "Düsseldorfer Malerschule", die bis weit in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts Künstler anzog und in der Monumental-, Historien-, Landschafts- und Genremalerei Werke hervorbrachte, die bis heute wertgeschätzt werden. widmet Andreas Achenbach (1815-1910) als einem ihrer bedeutendsten Protagonisten eine ungewöhnliche Ausstellung mit größtenteils unveröffentlichten Werken und Lebensdokumenten. Die ausgestellten Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphiken, Skizzenbücher, Briefe und Dokumente stammen aus einer privaten Sammlung, die über Jahre von einem ausgewiesenen Achenbach-Kenner zusammengetragen wurden.

Die Ausstellung regt dazu an, dieses große Malergenie des 19. Jahrhunderts unter neuen Vorzeichen zu entdecken und als eine Künstlerpersönlichkeit zwischen den gegensätzlichen Polen Revolutionär und Malerfürst neu zu bewerten. Die Ausstellung wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und von der Kunststiftung Paffrath.

 
Ort & Information:

Museum Kunstpalast
Ehrenhof 4-5
D 40479 Düsseldorf
Email: info@smkp.de
Telefon: 021156642100

Web: http://www.smkp.de/ausstellungen/aktuell/andreas-achenbach/