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 Kalenderblatt 

 

 Rheinische Geschichte im November


     

    22.11.1897: Gründung der Handelskammer Ruhrort (heute Stadt Duisburg)

    Der Kammerbezirk umfasste neben der Stadt den gesamten Landkreis mit Meiderich, Hamborn, Neumühl, Bruckhausen, Holten, Sterkrade, Teile des Kreises Dinslaken und den südöstlichen Zipfel des Kreises Moers mit der Bürgermeisterei Homberg, den Landbürgermeistereien Baerl und Hochemmerich sowie die Gemeinde Bliersheim (Bürgermeisterei Friemersheim). Die Kammer fusionierte zum 1.1.1906 als Folge der kommunalen Neugliederung von 1905 mit der Handelskammer Duisburg.

 

 

 

 

 

 

Weitere Ereignisse im November (18.-24.11.)

 

  • 18.11.1149: Zollvertrag zwischen den Städten Köln und Trier

    Das älteste deutsche Städteabkommen zeigt, dass sich die Bewohner der beiden Städte als eigenständige Rechtspersönlichkeiten sahen.

  • 18.11.1850: Königlicher Erlass für die Konzession zur Gründung der Concordia Bergbau-Aktien Gesellschaft

    Eine der ersten Bergbauaktiengesellschaften des Ruhrgebiets wechselte in dem Jahrhundert ihres Bestehens mehrfach die Rechtsform. 1877 wurde sie in "Gewerkschaft Zeche Concordia" umgewandelt, 1890 wieder in eine Aktiengesellschaft unter der Bezeichnung "Concordia, Bergbau-Aktiengesellschaft zu Oberhausen". 1915 schloss sich die Concordia - der allgemeinen Entwicklung der Hüttenzeche folgend - an die Rombacher Hüttenwerke in Rombach (Lothringen) an.

  • 18.11.1947: Einsetzung der Deutschen Kohlebergbauleitung

  • 19.11.1368: Graf Johann von Kleve (geboren 1292 oder 1293) stirbt als letzter männlicher Vertreter des alten Klever Grafenhauses
  • 19.11.1818: Der preußische König bewilligt durch Kabinettsordre die "vorläufige Beibehaltung des französischen Rechts" in der Rheinprovinz

    Ausgenommen waren die ehemals rechtsrheinischen preußischen Länder und der ostrheinische Teil des Regierungsbezirks Koblenz. Hier blieb das gemeine Recht, dort das Preußische Allgemeine Landrecht in Kraft. Versuche, das französische Recht zu beseitigen, lösten im Rheinland während des Vormärz heftige Proteste aus. Erst mit Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches 1900 wurde der letzte im Rheinland noch gültige Teil des Code Napoléon abgelöst.

  • 19.11.1941: Der Regierungspräsident von Köln erlaubt der Gemeinde Kerpen die Bezeichnung Stadt zu führen

  • 20./24.11.1025: Erzbischof Pilgrim von Köln und die Kölner Geistlichkeit bestatten in der noch unvollendeten Abtei Brauweiler (heute Stadt Pulheim) den Leichnam der Pfalzgräfin Mathilde, der Gründerin des Klosters

  • 20.11.1786: Der Kölner Kurfürst Max Franz erhebt die Akademie in Bonn zur Universität

    Die Maxische Akademie war 1774  durch Umwandlung des  Gymnasiums des aufgehobenen Jesuitenordens gegründet worden. Die Universität wurde am 28.4.1798 geschlossen. Die heutige Universität Bonn wurde am 18.10.1818 gegründet.

  • 20.11.1815: Zweiter Pariser Friede

    Preußen erhielt die deutschsprachigen Länder an der Saar mit Saarbrücken und Saarlouis und trat seinerseits, entsprechend der Schlussakte des Wiener Kongresses, 1816 beziehungsweise 1817 das Fürstentum Birkenfeld an Oldenburg, das spätere Fürstentum Lichtenberg an Sachsen-Coburg und das Oberamt Meisenheim an Hessen-Homburg ab. Lichtenberg wurde 1834, Meisenheim 1866 und Birkenfeld im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes 1937 mit der Rheinprovinz vereinigt.

  • 20.11.1877: Erdbeben am nördlichen Niederrhein

    Das Epizentrum lag bei Kempen.

  • 20.11.2002: Erdbeben am nördlichen Niederrhein

    Das Epizentrum lag bei Kempen.

  • 21.11.1798: In Köln wird die "Ecole Centrale" als Ersatz für die aufgehobene Universität im Gebäude des ehemaligen Jesuitengymnasiums eröffnet 

  • 21.11.1892: Angliederung eines Teils der Gemeinde Vohwinkel vom Kreis Mettmann in den Stadtkreis Essen

  • 21.11.1892: Angliederung von Neuenkamp und Hohenhagen vom Kreis Lennep an den Stadtkreis Remscheid

  • 21.11.1951: Das Ruhrstatut von 1949 wird aufgehoben

  • 22.11.1918: Französische Truppen besetzen Saarbrücken

  • 22.11.1947: In Rheinbach siedeln sich sudetendeutsche Glasveredler an

    Das hatte 1948 die Gründung der Staatlichen Glasfachschule (heute Staatliches Berufskolleg Rheinbach) zur Folge.

  • 22.11.1966: Gesetz zur Änderung der Gemeindegrenze zwischen den Städten Essen und Gelsenkirchen

    Das Gesetz trat am 1.1.1967 in Kraft.

  • 22.11.1981: Der sowjetische Staats- und Parteichef Leonid I. Breschnew trifft zum dritten Mal zu einem Staatsbesuch in der Bundesrepublik ein

  • 23.11.1786: Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Trier bezieht für kurze Zeit das im Ausbau noch unvollendete neue Koblenzer Schloss

    Der klassizistische Bau wurde 1777-1793 durch den Architekten Antoine François Peyre le jeune (1739-1823) errichtet. Mit der Bauleitung wurde 1783 der wie Peyre aus Paris kommende Johann Andreas Gärtner (1744-1826) beauftragt. Das Schloss war einer der letzten monumentalen Schlossbauten des 18. Jahrhunderts und zugleich der erste und bedeutendste Bau des Frühklassizismus im Rheinland (Dehio Rheinland-Pfalz 1984).

  • 23.11.1787: Eröffnung des Komödien- und Ballhauses in Koblenz

    Architekt war Peter Joseph Krahe (1758-1840). Zur Eröffnung wurde Wolfgang Amadeus Mozarts (1756-1791) Oper "Entführung aus dem Serail" von 1781/1782 gegeben. Es ist heute das einzige erhaltene Theater des 18. Jahrhunderts im Rheinland.

  • 23.11.1840: König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen (Regentschaft 1840-1858/1861) genehmigt die Gründung des Kölner Dombauvereins

    Sein Vater und Vorgänger, Friedrich Wilhelm III. (Regentschaft 1797-1840), hatte 1838 die Gründung abgelehnt. Am 4.9.1842 legte Friedrich Wilhelm IV. den Grundstein zum Weiterbau des Domes.

  • 23.11.2003: Neueröffnung des LVR-LandesMuseums Bonn

  • 24.11.1121: In Köln werden die Gebeine des heiligen Gereon feierlich erhoben

    Norbert von Xanten hatte sie am 13. Oktober gefunden.

  • 24.11.1450: Gaffelbrief der Stadt Aachen

    Mit dem Gaffelbrief - dem späteren "Grundgesetz" der Stadt - erhielten die Zünfte der Reichsstadt Zugang zum Großen Rat.

  • 24.11.1611: Verkündigung eines Befehls Kaiser Rudolfs II. (Regierungszeit 1576-1612) vom 1. Oktober zur Rekatholisierung Aachens

    Das hatte eine erneute Volkserregung zur Folge; der Befehl wurde am 20.2.1614 von Kaiser Matthias (Regierungszeit 1612-1619) unter Androhung der Reichsacht erneuert.

  • 24.11.1856: Euskirchen erhält die Rheinische Städteordnung verliehen

  • 24.11.1856: Zülpich erhält die Rheinische Städteordnung verliehen